Hilfe für Geflüchtete

Aktu­ell sind wir als Kern­team in einer Phase der Suche und Neuaus­rich­tung. Mitten in dieser Phase hat uns der Krieg in der Ukraine und die Flücht­lings­be­we­gung erreicht. Da wir unsere sons­ti­gen Akti­vi­tä­ten etwas zurück­ge­fah­ren haben, ist der Frei­raum da, sich dort zu enga­gie­ren. Mitt­ler­weile haben wir Kontakt zu über 6 Fami­lien, die wir zum Teil recht inten­siv betreuen. Neben der Einrich­tung der Wohnung ist viel zu orga­ni­sie­ren (z.B. Konto, Versor­gungs­ver­träge, gesund­heit­li­che Dinge, Schule, Arbeits­su­che usw.). Zwischen­zeit­lich war eine Fami­lie provi­so­risch in unse­rem Gemein­schafts­raum unter­ge­bracht. Auch ein Vernet­zungs­kaf­fee­trin­ken haben wir schon mit ausge­rich­tet und einen ukrai­nisch-deut­schen Gottes­dienst am Oster­sonn­tag orga­ni­siert. Da ein Ende des Krie­ges nicht abzu­se­hen ist, wird unser Enga­ge­ment hier auch weiter­hin gefragt sein.

Von Sach­spen­den bitten wir abzu­se­hen. Dafür gibt es in Zeitz mit dem CJD und der Kata­stro­phen­schutz­halle zwei gute Anlauf­stel­len. Weitere Infos dazu finden Sie hier. Momen­tan werden v.a. Wasch­ma­schi­nen und Klein­elek­tro­ge­räte gesucht. Diese können auch durch das CJD abge­holt werden.

Impres­sio­nen vom deutsch-ukrai­ni­schen Oster­got­tes­dienst in Burt­schütz (Fotos: Hanne­lore Hoffmann):

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Erlebnistage: Rückblick und Fotos

„Auf in den Dschun­gel“ hieß es am 28. und 29. August in Trög­litz. 14 mutige Kinder waren zusam­men­ge­kom­men, um mitein­an­der Aben­teuer zu erle­ben, Rätsel zu lösen und sich Neues zu trauen. 

Der Samstag

Nach dem Kennen­ler­nen ging es am Sams­tag gleich rich­tig los. Bei strah­len­dem Sonnen­schein wurde in zwei Grup­pen die erste Mutprobe bewäl­tigt – der Gang über den „Mohak-Walk“. Nach einer Übungs­phase muss­ten alle den Nied­rig-Seil-Parcours ohne Tritt auf den Boden bewäl­ti­gen, um so weiter auf dem Weg durch den Regen­wald voran­zu­kom­men. Nach einer Stär­kung waren dann Work­shops ange­sagt. Auch hier konn­ten die Kinder viel­fäl­tige Dinge erle­ben und trai­nie­ren: Kochen, Feuer machen, Nied­rig­seil­par­cours umbauen und Messer werfen. Zum Abend­essen gab es dann reich­lich Burger zum Sattes­sen

Der Sonntag

Am Sonn­tag war dann mehr der REGEN-Wald zu spüren. Doch mit Regen­ja­cken und gutem Mut wurde dem Wetter getrotzt. Eine der ersten Aufga­ben war es, eine Fang­ein­rich­tung für giftige, aber schmack­hafte Dschun­gel-Eier zu bauen, die der „Spin­nen­vo­gel“ an Fäden aufge­hängt hatte. Hier war also Krea­ti­vi­tät gefragt, um das vorge­ge­bene Mate­rial sinn­voll einzu­set­zen. Und tatsäch­lich über­leb­ten zwei der Eier den Sturz aus 2 Metern ohne Schä­den. Vor den Work­shops musste dann noch ein unwirt­li­ches Moor über­quert werden. Hier war gutes Team­work wich­tig, um die Flie­ßen clever zu nutzen und das Moor beim Über­gang nicht zu berüh­ren. Bei den Work­shops konn­ten am Sonn­tag – neben den Ange­bo­ten vom Sams­tag – Rake­ten gebaut werden, mit denen dann erfolg­reich das Leucht­si­gnal abge­setzt werden konnte und so der Hubschrau­ber alle wieder heil aus dem Regen­wald abholte.

Neben viel Spaß, guter Laune, neuen Freun­den, klei­nen und großen Spie­len zwischen­drin und natür­lich lecke­rem Essen durch­zog die Tage auch immer wieder die Refle­xion über das Erlebte. Was habe ich mir Neues getraut? Warum hat etwas geklappt, warum nicht? Was können wir besser machen? Und was können wir für unser Leben lernen? Die Geschichte von David und Goli­ath machte am Ende dann noch einmal deut­lich, dass man mit Selbst­ver­trauen, Gott­ver­trauen und Unter­stüt­zung vieles schaf­fen kann und so manche „Riesen“ im Leben erfolg­reich bewäl­tigt werden können.

Insge­samt waren es zwei rich­tig schöne, erleb­nis­rei­che Tage, die sicher allen in guter Erin­ne­rung blei­ben werden. Vielen Dank an alle, die das Projekt unter­stützt haben, beson­ders der Burgen­land­kreis, die Gemeinde Elster­aue und Orts­bür­ger­meis­ter Jens Zeyher.

Video vom Raktenstart.

MZ-Artikel

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